BuiltWithNOF
Der Sport

Allkampf - Jitsu:

Allkampf - Jitsu ist ein wirkungsvolles Selbstverteidigungssystem für Jeden, das eine Vielzahl von Budo - Sportarten in sich vereint. Dadurch ist es wohl eine der ausgeglichensten Selbstverteidigungs- Sportarten. 1968 wurde Allkampf - Jitsu erstmals von Jakob Beck eingeführt. Dieser entwickelte das System ursprünglich für den Einsatz in Polizei und Bundesgrenzschutz. Durch die hohe Effektivität und leichte Lernbarkeit der Techniken für Männer und Frauen fast jeder Altersklasse blieb es nicht aus, dass sich dieses System auch außerhalb dieser Sicherheitsorgane schnell durchsetzte und verbreitete.

In jeder Budosportart sind wirkungsvolle Elemente der Selbstverteidigung enthalten. Einige der effektivsten Abwehrtechniken aus Taekwondo, Karate, Jiu-Jitsu, Aikido und Judo wurden deshalb 1968 vom Großmeister Jakob Beck in dem Selbstverteidigungssystem Allkampf-Jitsu zusammengefasst.

Im Allkampf-Jitsu System sind heute 265 unterschiedliche Hebel-, Wurf- und Schlagtechniken enthalten, welche über 10 Schülergrade bis zum 6.Dan (Meistergrad) erlernt werden können. Das System beinhaltet auch drei Kombinationen und 10 Allkampf-Formen. Die Tritt- und Schlagtechniken, sowie die koreanische Kommandosprache, wurden aus dem Taekwon-Do übernommen.

Wettkämpfe werden in unterschiedlicher Form abgehalten. Der klassische Wettkampf besteht aus 3 Elementen:

1. der Demonstration von Selbstverteidigungstechniken gegen einen Angreifer
2. dem Formenlauf
3. Bruchtest (Zertrümmern von Brettern mit Hand oder Fußtechniken)  
Die relativ junge Wettkampfform Allkampf-Kampf, in der Mann gegen Mann oder Frau gegen Frau nach Gewichtsklassen im Zweikampf gegeneinander kämpft, wird als separate Veranstaltung durchgeführt.

 

TAEKWONDO:

Der Begriff kommt aus dem Koreanischen und besteht aus drei Teilen:

TAE: steht für Fußtechniken
KWON: bedeutet wörtlich "Faust" und weist auf die Handtechniken hin
DO: kann annähernd beschrieben werden mit "Lebensweg" und verweist auf den philosophischen                 Hintergrund.

TAEKWONDO (oder Taekwon-Do oder Tae Kwon Do, - über die genaue Schreibweise sind sich nicht alle einig-) blickt auf eine ca. 2000 Jahre alte Tradition zurück. Vorläufer Systeme waren die Kampftechniken " SUBAK" und "TAEKYON". Im Laufe der Geschichte Koreas mischten sich beide Systeme. Das unter dem Namen verbreitete System Taekyon erlebte Höhen und Tiefen. Bis Mitte des 20. Jahrhunderts blieb diese Kampfkunst in Korea bestehen, wurde allerdings durch chinesische und japanische Einflüsse mitgeprägt. Die Geschichte des TAEKWONDO wurde wesentlich durch den Koreakrieg (1950-1953) beeinflusst. In diesem Krieg zeichneten sich Taekyon geschulte Einheiten besonders gut aus. Das führte zur Einführung des Taekyon als festen Bestandteil der militärischen Ausbildung. 1955 wurde der NAME TAEKWONDO auf Vorschlag des Armee Offiziers Choi Hong Hi durch den höchsten DAN Träger Koreas beschlossen. Der Name selbst resultiert aus folgender Überlegung: Da in dieser Kunst Hände und Füße als Waffen eingesetzt werden, sollte dies aus dem Namen sofort erkennbar sein; gleichzeitig sollte der Name zum Ausdruck bringen, dass diese Kunst nicht nur eine körperliche Disziplin sondern einen geistig philosophischen Hintergrund hat. Durch die Großmeister Kwon Jae -Hwa und Kim Kwan II gelangte TAEKWONDO 1965 nach Deutschland.

 

[Home] [Der Verein] [Die Abteilungsleitung] [Der Sport] [Das Training] [Bilder & Infos] [Kontakt & Impressum] [Links]